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Zweiter Rauschgenerator in einer Roland TR-909/Steda SR-909

Wer schon immer wissen wollte, wie man eine zweite Rauschquelle in seinen Drum-Computer einbaut, der wäre mit diesem Link sehr gut bedient! Alles schön bebildert mit Beschreibung der Bauteile:


SSL 4000 Kompressor Clone Bautagebuch (GSSL + Super Side Chain Mod)

Ich liebe DIY Audio Bauprojekte und zufällig stieß ich auf den SSL 4000 Kompressor Clone „GSSL“ von Gyraf. Ich habe den Bau im Forum von Recording.de festgehalten. Dieser Post ist also eine leicht veränderte Kopie des Bautagebuches aus dem Thread. Den Mixbus Kompressor kennt man aus der SSL4000 Konsole dort sitzt er als Master Kompressor. Ebenso gibt es den Kompressor als zahlreiche VST Plugins.

Dienstag, 12.01.2021 (12:33 Uhr)

Aktueller Stand. Alles ist bestellt.

Die Gehäuseteile habe ich bei Don-Audio bestellt. Die GSSL Platine hatte ich vor einiger Zeit bei eBay geschossen. Turbo Platine und SSC habe ich bei den jeweiligen Anbietern bestellt.

Was mir massive Probleme gemacht hat sind die THAT Chips. Nach den Recherchen ist es nicht extrem Relevant ob man nun THAT2180(a,b oder c) oder THAT2181(a,b oder c) nimmt. Aber egal wie, die Dinger waren nirgends zu bekommen.

Die Kosten (inkl. Versandkosten):

GSSL Platinen: 22,00€ (https://www.pcbgrinder.com/pcbsandparts)
Turbo Platine: 29,47€ (https://expataudio.myshopify.com/products/gssl-turbo-pcb)
2x SSC Platine: 40,00€ (https://www.pcbgrinder.com/pcbsandparts)
Bauteile bei Reichelt: 96,94€ (https://reichelt.de)
Gehäuseteile: 196,88€ (https://www.don-audio.com/GSSL-Turbo-Sidechain-Pushbutton)
5xTHAT2181C von AliExpress: 13,82€ (keine Empfehlung)
4xSMD THAT2181C von Banzai: 26,27€ (https://www.banzaimusic.com/THAT-2181CS08-U.html)
Adapterplatinen für SMD auf SIP: 14,91€ (JLCPCB)

Macht in Summe: 439,84€

Diese Summe ist ziemlich hoch, dennoch darf man nicht vergessen, was ein fertiger SSL4000 Kompressor aus der Produktion kostet. Wenn der GSSL nur annähernd so klingt wie das original, dann ist das eine vertretbare Summe. Außerdem ist bei DIY auch oft der Weg das Ziel.

Wo hätte ich sparen können!? Ganz klar, am Gehäuse. Aber mit dem Set von DON Audio habe ich später ein ganz sauberes Teil was nicht nach DIY aussieht. Ebenso hätte ich mir etwas herumgehampel mit den THATs ersparen wollen.

Also habe ich mir das erste mal eine Platine mit Eagle selbst erstellt damit die SMD Chips darauf passen. Unten wird einfach ein normaler Header angelötet den man dann, wie den THAT2181 einstecken kann. 
Das war nicht sonderlich schwer. De Platinen habe ich bei JLCPCB bestellt. 
Hier habe ich gleich 30 Stück bestellt weil es kaum mehr kostete und ich dann auch gleich welche abgeben kann wenn Bedarf besteht.

Der Turbo-Mod wird erst einmal nicht eingebaut.
Nach einem kurzen Gespräch mit @Sampa (vielen Dank!) spare ich mir das.
Wieso habe ich mich dagegen entschieden?

Erst einmal muss man wissen, was der Turbo-Mod grundsätzlich macht. Grundsätzlich trennt er einen gemischten L+R Sidechain zu einem Stereo-Sidechain wodurch der Kompressor variabel auf Links und Rechts reagieren kann. Das ist nicht zwingend nötig, vor allem nicht, wenn man ihn als Stereo-Master einsetzt und das Super Sidechain verbaut.

Durch das Super Sidechain habe ich noch die Möglichkeit mit verschiedenen Frequenzfiltern die Kompression aus diesen Frequenzen zu nehmen.

Zusätzlich hätte ich noch einen 2 Pol, 12 Stellungen bzw. 2 Deck, 12 Stellungen Drehschalter bestellen müssen um die beiden SSC Boards zu steuern. Der würde dann alleine fast 10% der Kosten das Projekts ausmachen, was ich für so eine „kleine“ Optimierung erst einmal spare.

Die technische Erklärung der beiden Mods war jetzt sehr dürftig soll aber nur eine ganz grobe Idee davon liefern, wieso ich das Turbo Board vorerst raus lasse.

Mittwoch 13.01.2021

Heute kam die Lieferung von DON-Audio. Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden damit. Was ich nicht so schön finde ist, dass die Ausfräsung für die IEC Buchse zu tief ist, so das der Anschluss etwas locker sitzt. Das werde ich wohl noch mit etwas Liebe fixieren. Ebenso hätte ich es schöner gefunden wenn die Frontplatte und Rückplatte pulverbeschichtet wäre, sie wirkt eher lackiert weswegen ich während des Baus damit umgehe wie mit einem rohen Ei!
Für das VU Meter musste man noch eine kleine Ecke der Lasche vom Boden Wegfräsen. Dremel sei dank, war das schnell erledigt.
Ich habe noch zwei Löcher für Klinkenbuchen der Sidechain-Eingänge in die Rückwand gebohrt. Eigentlich brauche ich nur eine aber symmetrisch ist schöner und vielleicht wandert ja doch mal ein Turbo-Mod ins Gehäuse.

Im großen und ganzen habe ich für knappe 200€ ein sehr schönes Gehäuse und alle mechanischen Teile (bis auf die Potts und Drehschalter) bekommen. Ist insgesamt sehr rund. Billiger hätte man nicht weg kommen können.

Die Schalter von DON-Audio habe ich erstmal analysieren müssen, bis ich sie verstanden hatte. Prinzipiell extrem simpel Die Schalter haben 8 Lötösen. die Mitte oben (L+) und unten (L-), sind die Anschlüsse für die interne LED (2V).
Links und rechts geht die Schaltung von unten (C) zu den beiden oberen NC und NO. Der Schalter ist ein sogenannter DPDT (Double Pole Double Throw Schalter. Er hat die beiden Pole „C“ und schaltet zwischen den Throws NC und NO, hin und her. Dabei sind die Schaltungen voneinander getrennt. Man schaltet also immer zwischen jeweils zwei Zuständen hin und her.
Das ist sehr praktisch weil wir damit die Phase und denn Nulleiter des Stromanschlusses von den Schaltungen auf einmal trennen können.

Morgen oder übermorgen kommt die Reichelt-Bestellung. Dann gehts an den prinzipiellen Bau. Den Signalweg kann ich dann zumindest durch überbrücken der VCA´s durchtesten. 
Die SMD-THAT´s von Bonzai-Audio sind auch auf dem Weg. Hoffen wir mal das JLCPCB schnell liefert. Ich rechne aber eher mit einem Monat bis die Platinen da sind.

Donnerstag, 14.01.2021

Heute war ein sehr produktiver Tag! Reichelt hat die Lieferung gebracht. Alles da bis auf 2x 68 Ohm Widerstand. Ich muss dazu noch die Dokumentationen lesen ob ich hier auch andere verwenden kann und wenn ja, welche.

Wie dem auch sei. Erstmal zwei Bilder:

Vom Prinzip her muss ich jetzt nur noch die Verkabelung schön machen, die Platine befestigen und ein bisschen Endmontage machen.
Die Tests liefen Sauber, alle Spannungen liegen an, nichts wird warm.
ABER, wie gesagt, die zwei 68 Ohm Widerstände bei den THATs fehlen noch. Ich denke aber, dass ich die durch andere ersetzen kann.
Die THATs fehlen leider auch noch, dafür kamen heute die SMD Thats von Bonzai. Aber am nächsten Bautag wird schonmal alles schön verkabelt.

Falls wer sich wundert, dass die Anschlussbuchse hinten schief ist, dass ist leider den Bauteilen geschuldet. Sie passt nicht gerade rein, also habe ich sie so tief wir möglich gesetzt und verlötet. Sieht nicht schön aus läuft aber sauber.
Ebenso stehen deswegen die Elko´s etwas schief. Das ist aber nur ein optisches Problem.

Was mich beim Bau verwirrt hat war, dass ich eine „ältere“ Platine habe und die neuere stellenweise andere Widerstände verwendet. Ich habe mich an die BOM von Gyraf gehalten. Ich bin gespannt.

Ebenfalls muss ich noch checken, was es mit dem 2kOhm Widerstand für das VU Meter auf sich hat. Laut Doku kann hier ein 2K oder ein 5K Widerstand rein der die Anzeige beeinflusst. Das muss ich wohl im Betrieb einfach mal testen, was für mich der richtige ist.

NACHTRAG:
Aufgrund des Datasheets bin ich auch auf die anderen Werte gekommen. Unter dem Link http://diy.fischerworks.com/gssl_vca.shtml kann ich/sollten sogar noch Widerstände raus. Damit kann ich die Schaltung auch ohne den Widerstand nutzen. Das macht es einfacher. Also muss ich nun schauen, wann die Adapterplatinen kommen. Wenn ich ganz viel Spass habe, löte ich Kabel an die SMD Chips.

Im übrigen ist mir heute Morgen aufgefallen das die großen Elko´s zu hoch sind als das ich das Board auf Bolzen schrauben kann. Also kommt eine Iso-Schicht drunter und Spiegelklebeband.

Abends ging es an das Frontpanel, das VU Meter und die Taster. Den Stromtaster hatte ich ja schon angeschlossen gehabt, der leuchtete aber noch nicht, dass tut er jetzt. Der Compressor-Taster leuchtet jetzt auch wenn er gedrückt ist. Das VU Meter leuchtet auch. Das war für mich eine heikle Angelegenheit weil ich mir nicht sicher war, ob dort schon Widerstände verbaut sind. Angegeben ist die Eingangsspannung für die LED auf 5-6V. Den Test habe ich dann mit einem 330 Ohm Widerstand gemacht. Das passte nach meinen Berechnungen. 
Ich habe das VU Meter an meinem Kopfhörerausgang getestet, dass ist natürlich nicht optimal aber um kleine Ausschläge zu sehen, reichte es. Es beruhigt, zu wissen das eines der teuersten Bauteile funktioniert. 

Danach habe ich die XLR Stecker verlötet. 

Nach dem nun soweit alles verkabelt war und die Potieknöpfe fest waren, ging es an den ersten Test.

Audio-Output aus einem ADAT Interface und rein in mein Audio-Interface. Die THAT-Steckplätze gedrückt und ab gehts.
Lief sauber. Beide Kanäle sind gleich laut. Ich denke, mehr kann man dabei nicht testen. 
Leider habt ich noch leise Störgeräusche drinnen, klang nach PC. Das hatte ich erst nicht erwartet. Es ist aber auch noch ein CRC Board unterwegs, ich denke, wenn das drinnen ist, sollte es still sein.

Danach wurden noch die Kabel schön gelegt. Stellenweise habe ich sie extra etwas länger gelassen. Aber ich denke, für den Moment, bin ich sehr zufrieden.

Es könnte sein, dass morgen andere SMD Adapterplatinen kommen. Die sind nicht so optimal, bringen mir aber zumindest die Möglichkeit einfacher Kabel anzulöten und einen Adapter zu basteln, sofern ich mich dazu entscheide nicht auf meine Platinen zu warten.

Aktuell sind alle THAT Bestellungen von den Lieferanten storniert worden. Sehr traurig. 

So lange nun also die SSC und CRC Platine auf sich warten lassen, habe ich aktuell leider kein ToDo mehr.

Freitag, 15.01.2021

Wie das so ist, morgens kommen einem die besten Ideen. Aufgrund der Störgeräusche habe ich heute Morgen nochmal kurz die Verkabelung der XLR Stecker geprüft. Und siehe da, ich habe bei den Ausgängen die Schirmung auf PIN2 anstatt PIN1 gelötet. Also morgens vor der Arbeit schnell umgelötet und ein kleiner Test, jetzt sind die Geräusche auch weg. Einzig an ganz leises 50 Hz Brummen was aber so leise ist, dass ich den Gain sehr auf Anschlag aufdrehen muss um es überhaupt zu hören. Das kann aber auch durch externe Einstrahlung kommen, da mache ich mir keine Gedanken. Das CRC Board kommt ja auch noch.

Was mir viel mehr Kopfzerbrechen macht, obwohl es dafür noch viel zu verfrüht ist, die Verkabelung des SSC mit meinem vorhanden „Compressor“ Schalter. Ich hatte hier im Board schon dieses Bild von jemanden gefunden der vor diesem Problem Stand, aber keine saubere Lösung dabei raus kam:

Danach, wenn ich das SSC Board richtig verstehe, schaltet das SSC den Kompressor ein oder aus, nicht mehr der Schalter. Also müsste ich den Schalter als zusätzlichen OFF Schalter auf dem SSC löten. Eventuell hat @Sampa noch eine Idee?
Ganz sicher bin ich mir nicht.

Aber, Probleme werden gelöst, wenn sie auftauchen. Mein erster Step ist, den blanken GSSL ans laufen zu bekommen, dann kommen die Upgrades.

Anmerkung von Sampa:
Der „Bypass“ Schalter kommt nicht mehr an die Frontplatten Platine (so wie in der grün eingerahmten Skizze von dir) sondern muss mit der SSC Platine verbunden werden. An der SSC Platine sind an der rechten Kante noch vier Lötpunkte, die für den Bypass Schalter und die zugehörige LED.
Ansonten gelten auch die anderen roten Verbindungen zwischen GSSL Frontplattenplatine und SSC Board.

23:22 Uhr:
Ich habe tatsächlich bei einem deutschen eBay Händler noch THAT2181 bekommen. Die sollten nächste Woche schon kommen. Daher habe ich beschlossen, in meiner weisen Entscheidung ungeduldig zu sein, die SMD Chips mit gebastelten Adaptern zu nutzen. Soweit so gut, Verbindungen alle da, Input geht, Output geht. Jetzt kommt das ABER, genau wie in dem anderen Thread interessiert das mein VU Meter nicht die Bohne, außer dem Make-Up tut der Kompressor nichts außer leuchten (Und den Input auf den Output geben). Das aber immerhin schön.

Ich habe mit einem Multimeter alle Lötstellen geprüft, aber keine gefunden die einen Kurzschluss verursachte. Am TL074 konnte ich mit dem Oscziloskop sehen, dass er das raus gibt was er wohl raus geben soll. Auch Änderungen sehe ich an der Wellenform wenn ich den Regler bewege. Soweit so gut. Aber das interessiert keinen THAT geschweige denn das VU-Meter.

Folgende Spannungen messe ich bei den THATs:

Sidechain:
Pin5 -9V
Pin7 12V
Left & Right:
Pin5 -15
Pin7 15V

Es wundert mich zwar, dass der Sidechain THAT andere Spannungen hat, laut Datenblatt sollte das aber gehen, laut Schaltplan kommt das sogar hin.

das VU Meter habe ich nochmal abgetötet um die Spule zu messen. 600Ohm, wie sie sein soll. Das müsste also auch heile sein,

Ich bin gerade mit meinem Latein am Ende. Schön ist, die SSC Platinen sind heute gekommen. Aber die will ich erst einmal nicht anfassen. Wenn noch jemand eine Idee hat, ich wäre sehr verbunden. Osczi und Multimeter sind da, ich messe alles gerne nochmal nach wenn das zur Lösung beiträgt.

Ach ja, ich habe laut Empfehlung die beiden 10K Widerstände ausgelotet und bei dem angrenzend am That eine Brücke eingesetzt. Somit habe ich nur noch den 3,9K Widerstand drinnen. Das sollte eigentlich ein 5,1k sein aber ich denke, dass spielt jetzt keine große Rolle.
Den 1M Widerstand unterhalb der THATs habe ich noch nicht getauscht. Ich denke, auch hier liegt der Hund nicht begraben….

Samstag 16.01.2021 (1:21 Uhr):

Ok ok, man ,muss Fehler auch eingestehen. Wenn man den Schalter falsch lötet und Bypass nur ein oder ein schaltet, dann wird der Kompressor nicht arbeiten. Manchmal liegt es so nahe. Soweit so gut. Ich bin sehr Happy und der Sound gefällt. Jetzt habe ich nur noch das Problem mit dem VU Meter. Und wenn das gelöst ist, kann ich mich ans SSC machen.

Update. Das VU Meter klappt nur wenn ich die Kabel vertausche. Dann aber auch nur in die falsche Richtung… Ich komme näher…

Sonntag 17.01.2021 (13:53 Uhr):

Nach nun vergeblichen Tests und Hilfe von @Sampa sind wir zu dem Schluss gekommen, dass alles funktioniert nur das VU-Meter vermutlich einen Schaden hat. Ich werde jetzt mit Don-Audio schauen, ob wir hier im Sinne der Gewährleistung nachbessern können. 

Gestern sind auch die SSC Platinen gekommen. Ich werde mich jetzt also um den Aufbau einer der Platinen kümmern und in dem Bereich weiter machen. 

Man muss durchaus sagen, wenn man löten kann und sich sauber an den Plan hält, ist der Bau des GSSL eine wirklich einfach und schöne Sache. Vor allem das Gerät klingt wirklich gut! Ich freue mich darauf, wenn es endlich fertig ist und im Rack hängt!

22:00 Uhr:
Tagesabschluss!
Nach dem vergeblichen Versuch den Fehler mit dem VU-Meter, war der Tag dennoch erfolgreich.
Ich habe die Zeit genutzt um beide SSC Board aufzubauen, auch wenn ich vorerst nur eins brauche. Der Einbau war tatsächlich ziemlich simpel und der „Compressor“Taster ist jetzt auch einfacher verdrahtet und tut alles was er soll. Es gibt nicht viel zu berichten, das SSC Board ist einfach zu bauen, es gab nichts worauf man speziell achten muss. Einzig, dass man die LED der Compressor-Taste und die Beleuchtung des VU Meters direkt über das Board macht. Spart einem externes gebastelt mit Widerständen.
Ext. In. klappt auch einwandfrei. Ich bin sehr zufrieden. Eigentlich hätte ich die Kiste heute endmontieren und in mein Setup integrieren können. EIGENTLICH.
In der Zwischenzeit überlege ich dann, ob ich nicht doch das Turbo Board einbaue, überlege, wie ich alles sauber befestigen kann (Die Höhe der 1000uF Elkos ist echt nen Problem) und mache Feinarbeiten. Sobald die Anzeige dann da ist, kann ich dann hoffentlich einen fertigen GSSL vorweisen Mal sehen was Don-Audio morgen sagt.

Hier die Statusbilder des Tages:

Montag 18.01.2021 (20:20 Uhr):

Das wird hoffentlich das vorletzte Update sein 

Don-Audio schickt mir ohne zu Murren ein neues VU-Meter zu welches sich sogar schon auf dem Weg befindet! Wir fehlen noch die THATs aus der eBay Order die ich gerne in der Kiste haben möchte und dann wird zu gemacht.

Was ist heute passiert:
Ich habe die zu langen 1000uF Elkos durch 2200uF getauscht. Hier war die Spannungsfestigkeit, weniger die die Kapazität entscheidend. Das kann man nicht immer machen aber wenn es darum geht, die Spannung etwas sauberer zu bekommen sind die Werte nicht ganz so in Stein gemeißelt. Wieso 2200uF? Die hatte ich da. Jetzt passten auch die Gewindebolzen drunter.

Die habe ich mit 2K Kleber eingeklebt, Platinen angeschraubt und die Verkabelung etwas aufgeräumt. Ich muss zugeben, das hätte man alles wesentlich sauberer machen können. Zum Beispiel Schrumpfschlauch an die ganzen Lötstellen der Schalter und die Längen noch mehr anpassen können. Ich wollte aber im Zweifel noch etwas Luft haben.
Deswegen wird sich die Kiste im Inneren nicht mehr viel verändern. Außer den 4 Adern für das VU Meter.

Wenn ich den Gain und den Kopfhörer voll aufdrehe vernehme ich noch ein 50 Hz Brummen, dass ist aber so leise, dass wird man beim normalen Betrieb nicht mehr hören geschweige denn auf einer Aufnahme sehen. Dafür ist es viel zu leise. Letztendlich kommt noch das CRC Board, aber wer weiß, wann das kommt.

Was mir noch aufgefallen ist, die Spannungsregler werden ganz schön warm. Da möchte ich mir noch etwas einfallen lassen. Normale Kühlkörper die man sonst für die 78xx bekommt, passen da wegen der großen Elkos nicht rein. 

Alles in allem, könnte ich diese Woche fertig werden 

Ein Bild des Tages:

Mittwoch 20.01.2021:

Das ist der letzte Bautagebucheintrag in diesem Thread! Natürlich dürfen/können/sollen gerne Fragen folgen.

Die THAT´s aus der eBay Order kamen an, das neue VU-Meter auch. Ebenfalls kam die Turbo und die CRC Platine. Beide habe ich aber nicht verbaut. Das CRC baue ich optional ein, das Turbo kommt vielleicht in einen zweiten GSSL.
Endlich konnte ich die Kiste zu machen. Und vor dem endgültigem Fazit dieses 10 Tägigen Bauthemas, erst einmal die Abschlussbilder:

Fazit:
Der gesamte Bau war relativ einfach. Die GSSL Hauptplatine war etwas frickelig wegen der sehr eng bestückten Patine, da musste man ziemlich aufpassen. Der SSC-Mod war ziemlich simpel aber sehr effektiv! Die Beschaffung der THATs scheint momentan echt ein Problem zu sein und es war wohl nur Glück, dass ich jetzt welche in DE gefunden habe. Allerdings haben mir die temporären SMD THATs gut geholfen. Die finden dann im zweiten GSSL mit Turbo-Mod ihre Verwendung auf meinen selbst erstellten SMD Adapter Platinen.

Dank des fertigen Gehäuses von Don-Audio war der mechanische Teil ebenfalls ein Kinderspiel. Oft ist das Gehäuse bei DIY Sachen ein schwerer Punkt, wenn man es ordentlich haben will. Dummerweise war das auch der teuerste Posten beim Bau. 

Mich hat es etwas genervt, dass ich nicht von vorne herein die ganzen „Updates“ der Widerstände beachtet habe. So musste ich nach der Fertigstellung mühselig verschiedenste Widerstände wieder auslöten oder ersetzen. Ok, den 3,9k Widerstand habe ich noch immer nicht gegen einen 5,1k getauscht und auch die 1M Widerstände sind noch nicht ersetzt. Ob ich das nach der nächsten Reichelt-Bestellung tun werde, lasse ich mal dahin gestellt denn er läuft ordentlich.

Seit über 10 Jahren habe ich nicht mehr mit externen Effekten gearbeitet, die Behringer Effekte sind eigentlich auch nur bessere Frontblenden die ich sonst bei meinen DJ oder Live-Sets am Master hatte, dafür haben sie gute Dienste geleistet. Mit dem GSSL habe ich aber nochmal umgedacht denn er klingt hervorragend! 

Der Bau hat sehr viel Spass gemacht und die passenden Ergebnisse gab es sehr schnell. Die Fehlersuche war dank der vielen Dokumentationen sehr einfach. Einen besonderen Dank nochmal an @Sampa der mir wohl eher eine moralische Unterstützung war denn technisch gab es nur ein defektes VU Meter was uns einen Tag Fehlersuche gekostet hat. 

Denke ich, dass jemand der noch nie ein DIY Projekt gebaut hat, das Teil bauen könnte? Ja und nein. Wenn man sich halbwegs geschickt anstellt, kann man die Teile nach Anleitung einfach bestücken und verlöten. Das ist kein Problem. Bei der Fehlersuche aber, kommt man um ein Oszilloskop nicht zwingend herum. Das wird ein „Anfänger“ wohl eher nicht zuhause haben. Man muss die Diagramme verstehen und ebenfalls das Layout der Platine nachvollziehen können. Auch stellt die 230V Verkabelung zwar keine Probleme dar, man sollte aber wissen, was man tut und bedenken, im Falle eines Falles greift dabei keine Versicherung geschweige denn, will keiner davon einen Stromschlag bekommen. Aber mit einem Elektriker an der Hand, ist auch das umsetzbar. 

Update 01.03.2021:
Auf Anfrage: BOM des SSC:


Roland TR-909 Service Manual

Nachdem ich bereits im September berichtete das Steda Electronics einen originalen Nachbau der Roland TR-909 unter dem Namen SR-909 anbieten wird, könnte es sein, dass mich bald ein kompletter Bausatz erreicht.

Aufgrund dessen, dass dies der erste Nachbau ist der sich so exakt an der TR-909 orientiert, können einzelne Teile sogar als Ersatz für eine echte TR-909 verwendet werden. Daher bietet es sich natürlich an das man sich vorher das Manual und das Service Manual genauer anschaut um sich auf den Bau vorzubereiten.

Bilder von einer zerlegten 909

Sollte mich das Kit erreichen, werde ich eventuell Livestreams vom Bau bereitstellen.


Steda Electronics bietet erste kompletten SR-909 DIY Kits an

Die ersten vollständigen Kits der SR-909, dem originalem Nachbau der legendären TR-909, werden am 06.09.2020 um 9:09 Uhr unter folgendem Link angeboten: https://diystudiotoys.com/products/sr-909-full-kit-september-6th-909am-cet

Unter folgenden Links könnt ihr euch über Steda Electronics informieren:
https://http://www.stedaelectronics.com/
https://diystudiotoys.com/catalog/steda-electronics/
https://www.facebook.com/stedaelectronics/
https://www.instagram.com/stedaelectronics/

Von diesen Kits wird es erstmal nur 10 Exemplare geben. Ob es weitere Kits gibt, ist noch nicht bekannt.

In diesen Kits ist alles enthalten was ihr zum Bau einer SR-909 benötigt. Das beinhaltet: Alle Chips, alle Bauteile, alle Platinen, das Gehäuse und sogar ein Netzteil. Jeder mit einem Lötkolben und der nötigen Erfahrung kann sich so seinen eigenen 909 Klon nachbauen.

Sogar die Farbe des Displays und der LED´s kann frei gewählt werden.

Ich versuche noch ein Exemplar zu ergattern um euch den Bau zu dokumentieren und das fertige Gerät zu präsentieren und auch gleich mit einer Roland TR-8s oder einem TR-909 PlugIn im Studio zu vergleichen. Es ist wirklich spannend.

Bisher haben zahlreiche Firmen erfolgreich eine TB-303 in dem Stil nachgebaut aber aus unserer Sicht, ist dies der erste realistische und authentischste Klon der TR-909! Besonders weil hier viele originalen Chips und Bauteile verwendet werden.

(Fotos: Stella Electronics)

Das Case, hier noch unbedruckt Inder Originalfarbe. das Gehäuse gibt es auch in schwarz.
Das Mainboard auf dem die Magie passiert. Eine qualitativ hochwertige Arbeit die hier geleistet wurde!


Livemix aus dem Charity-Lockdown-Stream im Wohnzimmer Gelsenkirchen am 27.06.2020

Es war ein großartiger Abend mit großartigen DJs in einer mega Location! Dennis Fey, bassqreq, ich und das ganze Team des Wohnzimmer Gelsenkirchen hatten so viel Spaß und es war uns eine Freude, dieses Event für den Peter Löwenherz e.V. für krebskranke Kinder und Jugendliche zu tun. sie haben die gesamten Spenden unserer Fans und Unterstützer bekommen, die wir durch diese Veranstaltung gesammelt haben. Ebenso einen besonderer Dank an das Wohnzimmer GE die diesen Stream ermöglicht haben und ebenfalls die Betriebskosten sowie auch ihren Anteil der Spenden weitergereicht und vor allem auch aufgestockt haben!!! VIELEN DANK!!!!

#wohnzimmerge #adamgrand #bassqreq #dennisfey #charity#fuckcancer #bighouse #livestream


Unboxing Roland TB-03

Wie wunderbar war es damals, als ich mein schwer verdientes Geld von der Ausbildung zusammen gekratzt habe und mir für rund 1000DM eine Roland TB-303 ergattern konnte. Ich musste lange suchen und habe zahlreiche Kilometer zurück gelegt um eine gut erhaltene und funktionierende 303 mein eigenen nennen zu können. Und was gab es da nicht alles zu beachten. Prellten die Taster nicht zu sehr? Hatte der DIN-SYNC einen Wackelkontakt, lief der Oszillator richtig, kratzten die Poties… Nach gut 10 Jahren verkaufte ich das gute Stück dann wieder mit meinem ganzen anderen Retro-Synthies um Platz für den Nachwuchs zu machen. Aber so ganz lies mich der Virus nicht los.
Also begann ich 2019 wieder mit der Anschaffung von Hardware.
Nun, lange Rede kurzer Sinn, hier mein Unboxing der Roland TB-03. Ich kann euch sagen, dieses Gerät macht genau so viel Laune wie das Original!

Für mehr Videos, besucht meinen Kanal: AnalogFighter


Technics SL12xx Ressourcen

Aufgrund der vielen Infos die man verstreut im Netz zu den geliebten Technics Turntables findet, habe ich eine Seite erstellt auf der die Infos gesammelt zu finden sind: https://www.sl1200.de

Auf der Seite findet ihre so gut wie alle Manuals oder Service Manuals der berühmten Technics-Plattenspieler. Egal ob SL1210 MK2 oder SL1200.

In Zukunft sollen auch noch weitere Hilfe-Videos folgen zum Thema Reparaturen oder Tricks bis hin zu Mods. Wer sich beteiligen möchte, darf sich gerne bei mir melden.


Technics SL-1210mk7

Sie haben es getan…

Nach langem Aufschrei in der DJ-Szene hat Technics endlich wieder einen erschwinglichen Nachfolger des SL-1210mk2 heraus gebracht. Nachdem die Nachfolger mk3, mk5 und G nie wirklich anklang in der DJ Szene fanden scheint Technics nun endlich einen würdigen und vor allem bazahlbaren Player auf den Markt zu bringen!

Als Preis setzen sie 1200$ an. Der Kurs wird vermutlich 1:1 in Euro umgesetzt. Trotz allem ist das ein Preis über den man wieder reden kann.

Ein neuer Antrieb mit mikroprozessorgesteuerter technik soll ihn noch genauer machen (noch genauer als den mk2… Man kann es kaum glauben oder gar für nötig halten). Ich frage mich allerdings, ein einfacher Quarz der so genau ist wie der in den mk2, mk3, mk5, benötigt er wirklich einen Mikroprozessor der anfälliger ist um noch genauer zu sein!?

+-8% Pitch und +-16% Pitch sind nun direkt an Board. Zudem sind die Kabel nun nicht mehr fest verbaut und können eingesteckt bzw. angeschraubt werden! Diese beiden Features sehe ich als einzigen Vorteil zum mk2.

Der Tonarm, der Puk, Quarzt-Lock sowie die Start/Stop und Speed-Tasten sind nun ebenfalls schwarz eloxiert, die Nadelbeleuchtung besteht nun ebenfalls aus einer weißen LED, die Strobo-Beleuchtung kann von rot auf blau gewechselt werden. Tolles optisches Feature, könnte man nur die Pitch-Beleuchtung ebenfalls ändern. Das geht leider nicht.

Der Powerschalter hat eine neue Rendel-Naht bekommen. Hier frage ich mich allerdings ob das sinnig war. Oft genug kamen DJ´s aus versehen an den Schalter und schalteten den Player aus. Nun ist er griffiger, ob das ein sinnvollers Feature war!?

Wie der mk3d hat der mk7 noch eine Möglichkeit ein Ersatznadelsystem einzustecken. Ein feature was ich schon immer wollte…. Nicht . . .

Alles in allem freue ich mich sehr darüber, dass Technics einen Schritt auf uns DJ´s zugegangen ist und mit einem absolut vertretbaren Preis einen Player auf den Markt bringt den man sich auch wieder leisten kann.
Ob die optischen Features ein Vorteil sind, darüber lässt sich streiten.

Insgesamt lässt sich aber sagen, wer einen mk2 hat, braucht garantiert nicht auf einen mk7 umsteigen. Wer allerdings schon immer einen haben wollte oder wem sein mk2 einfach zu verranzt aussieht, der ist nun endlich adäquat bedient!

Hier nochmal die Key-Facts des neuen Players (1:1 vom Presse-Release übernommen):

Technology for Rotational Stability

  • Coreless Direct Drive Motor
  • High-Precision Motor Controller

Construction for Vibration Tolerance

  • High-Dumping Turntable Platter
  • Rigid Cabinet Construction
  • High-Dumping Insulator

High Quality Parts

  • High Sensitive Tonearm
  • Detachable PHONO Terminal

Technics Definitive Design

  • Inherited SL-1200 Series

Turntable Section

  • Drive Method: Direct Drive
  • Turntable Speeds: 33 1/3, 45rpm (with switch 78 rpm)
  • Starting Torque: 0.18N・m / 1.8kg・cm (1.56 lbs-in)
  • Build-up Characteristics: 0.7 s. from standstill to 33 1/3 rpm
  • Wow and Flutter: 0.025% W.R.M.S.
  • Turntable Platter: Aluminum die-cast
    • Diameter:332mm (13-5/64″)
    • Weight:Approx. 1.8kg (4.0 lbs) (Including slipmat and slipsheet)

Tonearm Section

  • Type: Universal, Static Balance
  • Effective Length: 230mm (9-1/16″)
  • Overhang: 15mm (19/32″)
  • Tracking Error Angle:
    Within 2° 32’ (at the outer groove of 30cm(12″) record)
    Within 0° 32’ (at the inner groove of 30cm(12″) record)
  • Offset Angle: 22° • Arm Height Adjustment Range: 0 – 6mm
  • Stylus Pressure Adjustment Range: 0 – 4g (Direct Reading)
  • Head Shell Weight: Approx. 7.6g
  • Applicable Cartridge Weight Range:
    [without auxiliary weight] 5.6 – 12.0g (14.3 – 20.7g (including head shell))
  • Head Shell Terminal Lug: 1.2mmφ 4-pin terminal lug

Terminals

  • Audio Output: PHONO (Pin Jack) x 1, EARTH TERMINAL x 1

General

  • Power Supply: AC120 V, 60 Hz
  • Power Consumption: 8W (Approx. 0.2W (Standby))
  • Dimensions (W x H x D): 453 x 169 x 353mm (17-27/32 × 6-21/32 × 13-29/32 inch)
  • Weight: Approx. 9.6kg (Approx. 21.2lbs)
  • Accessories:
    Turntable, Slipmat, Slipsheet, Dust cover, EP record adaptor, Balance weight, Head shell, Screw set for cartridge, PHONO cable, PHONO earth lead, AC power supply cord, Owner’s Manual

UPDATE: Die Preise stehen jetzt fest! 899€ wird das gute Stück kosten und ist damit absolut im Rahmen!


Technics SL1210mk2 Tonarm-Höhenverstellung

Aufgrund der Neuaufnahme meiner DJ-Tätigkeit konnte ich einen meiner alten Technics SL1210mk2 zurückholen. Leider klemmt jetzt nach ca. 20 Jahren die Höhenverstellung des Tonarms.

Dank Youtube findet man dazu auch sch nell abhilfe, hier die passenden Videos zur Beseitigung des Fehlers.


Native Instruments bringt neue Traktor Version und neue Hardware

Nachdem ich mich dazu entschieden hatte, wieder als DJ, Fuss zu fassen, stand für mich von vorne herein fest, Traktor Pro ist die Software meiner Wahl! Schon damals war ich einer der Ersten die mit Traktor Scratch (damals hieß es noch Final Scratch und war von Stanton (N2IT) und musste umständlich als ein eigenes zweites Betriebssystem auf Linux-Basis installiert werden), arbeiteten. Ich habe den Workflow sehr gemocht. Die Latenzen waren wesentlich kürzer als bei den Konkurrenten die nach und nach auf den Markt kamen. Als NI das ganze dann übernommen hatte und die Version 2 heraus brachte, konnte man sogar richtig kreativ werden, Loops erstellen, Filter anwenden, etc.! Als Vinyl-Fanatiker war ich immer überzeugt von dem System und konnte anderen Systemen nichts abgewinnen. Doch derweil laufen andere Systeme wie Rekordbox DJ oder Serato, Traktor langsam den Rang ab.
Auch ich war überrascht, dass es immer noch „nur“ die Version Traktor Pro 2 gab, die ich damals bereits besaß.
Dazu gibt es derweil aber topp ausgestattete Controller die zum Teil nicht mehr nur das Mixen zweier Songs beherrschen sondern den DJ unterstützen um die Kreativität zu fördern anstatt sich auf die Basics zu konzentrieren.
Ein Freund lieh mir den Kontrol S8, das Flaggschiff der NI Controller, so preisen sie es an. Und so stand für mich fest, genau das Gerät brauche ich.

Eigentlich wollte ich ihn mir diese Woche zulegen, musste aber feststellen, die Preise sind gesunken! Normalerweise ein Grund sich zu freuen doch wer die Märkte kennt weiss, eine Preissenkung bedeutet bei solchen Unternehmen eher, es kommt etwas neues. So wohl auch bei NI. Den Kontrol S5 und D2 haben sie bereits von der Website genommen. Beide eher kleinere Brüder des großen S8.

Nach kurzer Recherche fand ich auch den passenden Bericht, NI wird noch dieses Jahre (2018) eine komplett neue Traktor Version auf den Markt bringen. Vermutlich um noch kompatibler mit Fremdhardware zu werden, neue Funktionen, ein besseres Beatgridding!? Wir dürfen gespannt sein! Zudem soll das Traktor Pro 2 noch einige Zeit auf dem Markt bleiben. Das alleine aus dem Grund, weil es von zahlreichen bekannten DJ´s verwendet wird und sich über die Jahre bewährt hat.

Neue Hardware soll es ebenfalls geben! Auf meine Anfrage, ob es aktuell überhaupt noch Sinn macht, sich einen S8 zuzulegen, gab es leider nur die Info, dass man nichts zu zukünftiger Software und Hardware sagen kann/darf. Und so steht man aktuell etwas im Dunkeln. Ob es sich jetzt noch lohnt die 1000€ für einen S8 in die Hand zu nehmen oder nicht, erfährt man also wohl erst beim Release.

Ich selbst bin ein Freund davon, Dinge erst wirklich fertig zu haben und neue Versionen erst auf den Markt zu bringen, wenn es sich auch wirklich lohnt! Von daher ist die Entscheidung nicht verkehrt. Wir dürfen gespannt sein ob der S8 nur noch abverkauft wird oder weiter im Programm bleibt.

Ein Releasedatum gibt es noch nicht.


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